Vorsorge erleichtert


Mich freut es, dass sich nicht wenige Menschen - vor allem Frauen - bereits in der Mitte ihres Lebens Gedanken über Krankheit und Tod machen und frühzeitig für diesen Fall vorsorgen. Sie wollen eigenverantwortlich entscheiden. Nachdem sie Vorsorge getroffen haben, stelle ich durchwegs Erleichterung fest - eine Erleichterung, die auch bei den Angehörigen spürbar ist, wenn ihnen Entscheidungen durch Vorsorge und Verfügung abgenommen wurden. Meist werden Art der Bestattung, der Sarg, Musik und Blumenschmuck bedacht. Doch zum Abschied gehören auch Worte! Einen Abschied empfinden wir gelungen und stimmig, wenn passende Worte gewählt wurden. Das Abschied nehmen fällt so leichter.

Sorgen Sie auch für die Trauerrede vor

Entscheiden Sie selbst, was bei Ihrem Abschied zur Sprache kommen soll und was nicht. Sie wissen zudem am besten, wie Sie Ihre Lieben trösten können. 

 

Die Rede wird in Ihren Unterlagen oder in Ihrem persönlichen Umfeld hinterlegt, beim Redner und gegebenenfalls beim Bestatter.

 

Die eigene Trauerfeier zu planen ist eine aktive Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit. Daher sollten wir erst ins Gespräch kommen, wenn Sie zu dieser Konfrontation bereit sind. Dieser Schritt ist einer von vielen, der uns der Akzeptanz des Lebensendes näher bringt. Wenn wir uns bewusst mit unserem Lebensende auseinandersetzen, bauen wir Ängste ab und besinnen uns auf die Kostbarkeit unserer Lebenszeit.